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Ein Joint im Monat weniger für die Legalisierung

Wieso legalisieren?

Die Forderung nach einer Legalisierung von Cannabis respektive einer Entkriminalisierung hat nicht den Zweck den Cannabiskonsum zu verherrlichen, zu verniedlichen oder zu verharmlosen.

Diese Forderung beruht vielmehr auf der Erkenntnis, dass das Strafrecht auf der einen Seite, keinerlei Einfluss auf die Konsumverbreitung hat, auf der anderen Seite enorme Geldmittel vernichtet, die in den Bereichen Drogenberatungen, Sucht und Abhängigkeitsprävention fehlen.

Darüber hinaus zieht die Kriminalisierung weitere negative Probleme nach sich, die in der Regel über die Probleme die durch einen missbräuchlichen Umgang mit Cannabis entstehen können hinausgehen.

Hierzu zählen insbesondere,

  • fehlender Jugendschutz

  • fehlende Qualitätskontrolle (Konsumentenschutz)

Kampagne Ein Joint für die Legalisierung des Vereins für Drogenpolitik

Weitergehende Argumente und Fakten zur Cannabislegalisierung haben wir in einer Broschüre zusammengefasst, die hier auch als PDF download zu finden ist. Eine Auszug der geplanten Aktualisierung findet auf der Seite der Hanfparade.

Daneben blockiert der rechtliche Status von Cannabis u.a. auch die medizinische Verwendung von Cannabis. Selbst in dieser Frage argumentieren konservative PolitikerInnen, wie aktuell die drogenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Frau Eichhorn u.a. mit dem Missbrauch von Cannabis unter Jugendlichen, die nicht zuletzt durch die fehlenden Jugendschutzbestimmungen verursacht werden.

Darüber hinaus bleibt auch fraglich, was der zu verzeichnende Cannabismissbrauch unter Jugendlichen mit einer medizinischen Verwendung von Cannabis zu tun hat?

Wie legalisieren?

Wie der Cannabismarkt nach einer Legalisierung geregelt werden könnte, haben wir in der Broschüre

"Globales Cannabisregulierungsmodell" zusammengefasst und diese beinhaltet u.A.

  • Cannabisproduktion

  • Import und Export

  • Handel/Vertrieb

  • Produktpreis/Besteuerung

  • Konsumsteuerung

  • Polizeiliche Aufgaben

Die Argumente und Konzepte für eine Legalisierung sind schlüssig, werden von der herrschenden Politik bisher aber konsequent ignoriert.

Um dies zu ändern braucht es mehr Bewegung von unten.

Das heißt, wir müssen die Arbeit für eine Legalisierung, die bisher primär von wenigen Leuten ehrenamtlich organisiert wurde, proffessionalisieren.

Wieso auf einen Joint im Monat verzichten?

Um die Arbeit für eine Legalisierung effektiv betreiben zu können, brauchen wir mehr Unterstützung! Der Verein bezieht keine öffentliche Mittel und ist daher auf Spenden bzw. Mitgliedsbeiträge angewiesen. Um so mehr Menschen den Verein mit einer Mitgliedschaft unterstützen, um so professioneller können wir unsere Arbeit vorantreiben.

Ein kleines Rechenbeispiel:

Bei einer geschätzten Konsumentenzahl von 4-6 Millionen, -die Tag für Tag Gefahr laufen kriminalisiert zu werden, den Führerschein oder den Job zu verlieren-, wäre bei einem Mitgliedsbeitrag von 20 bzw. 30 € pro Jahr, ein Jahreshaushalt von bis zu 150.000.000 €, -in Worten: einhundertfünfzigmillionen- denkbar, um der herschenden Politik Beine zu machen, damit die sinnlose Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten ein Ende findet, ohne dass der einzelne diese Summe auf das Jahr gesehen merkt.

Neben dem langfristigen Ziel einer Cannabislegalisierung, die durch eine Mitgliedschaft im VfD e.V. unterstützt wird, haben Mitglieder des VfD e.V. auch den Vorteil, dass diese durch eine Änderung im Rechtsberatungsgesetz und von der jahrelangen Erfahrung in Sachen Führerschein profitieren können.

Ja, ich verzichte gerne auf einen Joint im Monat und werde dafür Mitglied im VfD e.V.