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Schwarzenegger will medizinisches Cannabis legalisieren (2003-08-28) Pubdate: 28.8.2003 Source: Der Spiegel Contact: leserbriefe@spiegel.de Copyright: Der Spiegel Website: www.spiegel.de/ Webpage: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,263213,00.html Schwarzenegger will Gebete in öffentlichen Schulen Arnold Schwarzenegger, Gouverneurs-Kandidat in Kalifornien, hat sich erstmals etwas detaillierter zu seiner Politik geäußert. Er sprach sich für das Recht auf Abtreibung aus und will Marihuana für medizinische Zwecke legalisieren. Gleichzeitig lehnte er Homo-Ehen ab und möchte, dass in öffentlichen Schule gebetet wird. Los Angeles - Auch forderte der Action-Darsteller in einer Radiosendung ein Verbot von Angriffswaffen - obwohl die Frage bleibt, was Kalifornien damit eigentlich will. Mit einigen seiner Aussagen wollte Schwarzenegger offenbar die konservative Wählerschicht in Kalifornien ansprechen: Mit seiner liberalen Haltung zu Abtreibungen und Marihuana könnte er jedoch auf Ablehnung bei den Konservativen stoßen. Diese unterstützen bisher Schwarzeneggers Hauptkonkurrenten bei den Republikanern, Senator Tom McClintock. Die Wähler entscheiden am 7. Oktober zunächst über die Abwahl des derzeitigen demokratischen Gouverneurs Gray Davis und dann über seinen möglichen Nachfolger. Die Abwahl von Davis gilt als sicher. Auf die Frage, ob Schwarzenegger einen guten Gouverneur abgeben würde, sagte Davis, der Schauspieler habe das notwendige Mindestalter und wohne wie gesetzlich vorgeschrieben in dem Staat. "Manchmal wollen die Menschen aber ein wenig mehr, wie ein bisschen Erfahrung", erklärte er. Schwarzenegger lag in den Umfragen zuletzt knapp hinter dem Demokraten und derzeitigen stellvertretenden Gouverneur Cruz Bustamante. |