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*Frankfurt will kontrollierte Heroinvergabe fortsetzen * (2007-02-05) Der VfD e.V. begrüßt das bemühen der Städte, die für eine Weiterführung der Orginalstoffabgabe kämpfen. Kritisch bewertet der Verein die Haltung der Bundes-CDU, die auf Bundesebene die Weiterführung des Projektes blockiert, obwohl die teilnehmenden Komunen durchweg positive Bilanz des Projektes gezogen haben. Hierzu ein Artikel aus: epd sozial, die sozialpolitische Fachpublikation des Evangelischen Pressedienstes epd, Ausgabe Nr. 5 vom 2. Februar 2007. "*Meldung vom 2007-01-25 15:58* *Frankfurt will kontrollierte Heroinvergabe fortsetzen * ------------------------------------------ Frankfurt a.M. (epd). Die Stadt Frankfurt will die kontrollierte Heroinvergabe an Suchtkranke drei weitere Jahre lang fortsetzen. Weil das Bundes-Modellprojekt einer Heroinambulanz im Juni beendet werde, sei eine Ausnahmeregelung für 150 Schwerstabhängige beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragt worden, sagte Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) am Donnerstag in Frankfurt. Die mit einer Heroinvergabe unterstützte Behandlung von Drogenabhängigen hat nach den Worten von Rottmann eindeutig bessere Ergebnisse erzielt als die Behandlung mit Methadon. Die Gesundheit der Suchtkranken habe sich deutlich verbessert, alle Patienten wohnten inzwischen in Wohnungen. Die Hälfte von ihnen habe zumindest zeitweise Arbeit gefunden und die Straffälligkeit sei stark zurückgegangen. Die gesundheitspolitischen Sprecher der fünf größten Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung unterstützen den Antrag der Stadt. In Frankfurt werden derzeit 59 Schwerstabhängige in der Heroinambulanz behandelt. In sieben Städten seien zwischen 2002 und 2006 mehr als 1.000 Abhängige mit Heroin behandelt worden, erläuterte die Grünen-Politikerin. Anfang Februar träfen die Gesundheitsdezernenten von Frankfurt, Hamburg, München, Köln, Hannover, Bonn und Karlsruhe zusammen, um den Bund auf eine Verlängerung des Projekts zu drängen, das vom Bundesgesundheitsministerium begleitet wird. Das bei der Heroinvergabe verwendete, künstlich hergestellte Diamorphin kann nach Auskunft des Ministeriums nur bei einer Änderung des Betäubungsmittelgesetzes weiter vergeben werden. Im Gegensatz zur SPD lehnen Teile der Unions-Bundestagsfraktion eine entsprechende Initiative ab. (01009/25.1.2007) epd leh cez" Hier auch nochmal der Verweis auf den "Offener Brief von Christen zur heroingestützten Therapie in Deutschland", den jeder- unabhängig seiner Glaubensrichtung- unterstützen kann. http://s128542404.online.de/h_unterschriften.php |